Die Dropbox auf Facebook

Ab sofort ist es möglich, über die Dropbox auf Facebook Inhalte mit Gruppen zu sharen. Genau wie bei anderen Posts für Gruppen, können die Inhalte geliked oder kommentiert werden. Die Gruppenmitglieder werden ebenso über ein Update informiert, wenn die Inhalte bearbeitet wurden.

Facebook senkt Reichweite

Eine gute Content-Strategie ist das A und O für Facebook-Seiten um Reichweite aufzubauen. Jetzt hat Facebook scheinbar den EdgeRank-Algorithmus überarbeitet, was sich negativ auf die Reichweite von Seitenbeiträgen auswirkt. Laut EdgeRank-Checker ist die durchschnittliche organische Reichweite von Beiträgen seit dem 20. September um 6,5 Prozent gesunken.

Mit der Zunahme von Brand Pages wurde es immer schwieriger für die Unternehmen, mit ihrem Content in die News Feeds vorzudringen. Gerüchten zufolge soll Facebook 80 Prozent organischen Content ausgeben und 20 Prozent bezahlten Content in Form von Sponsored Stories. Mit der reduzierten Reichweite lässt auch die Interaktion mit den Fans nach und die Viralität eines Beitrages wird beeinflusst. Die Analyse von EdgeRank-Checker ergibt, dass die Interaktionsrate von 0,59 Prozent auf 0,49 Prozent gesunken ist.

Facebook wird unterstellt, mit dieser Änderung weiter das Geschäft mit Anzeigen und Sponsored Stories antreiben zu wollen. Weniger Reaktionen und Aufmerksamkeit für Postings muss für Community-Manager also nicht zwangsläufig bedeuten, dass der Content nicht funktioniert. Trotzdem sollten sich die Unternehmen auf diesen Wandel einstellen und ihre Inhalte weiterhin optimieren.

Instagram überholt Twitter bei den Daily Mobile Usern

Ein Bild sagt mehr als 140 Zeichen: Zum ersten Mal haben amerikanische Smartphone-Besitzer mehr Zeit dafür verwendet, bei Instagram herumzustöbern als Kurznachrichten auf Twitter zu folgen. Obwohl Twitter (29 Millionen) unter den Smartphone-Nutzern in den USA mehr Unique Visitors zählt als Instagram (22 Millionen) sind die Igers engagierter. Im August hatte Instagram im täglichen Durchschnitt 7.3 Millionen aktive User, Twitter nur 6.9 Millionen. Während Instagramer 257 Minuten ihrer Zeit für die App aufwenden, investieren Twitter-Nutzer nur 170 Minuten.

Entdeckungsreisen mit Twitter

Twitter verbessert weiterhin sein Discover Tab, einen quasi personalisierten Radar, der Inhalte für den Nutzer heraussucht, die ihm gefallen könnten. Twitter hat das Design verändert, das jetzt einen fortlaufenden Stream mit Tweets einbindet, der sich automatisch ausweitet, um Fotos anzuzeigen.

Justin und Myspace bringen „sexy back“

Die Welt war sich einig, dass Myspace begraben liegt und nichts und niemand es vermag, dem Dienst neues Leben einzuhauchen. Bis Justin Timberlake an Bord sprang und Myspace auferweckt hat. Gemeinsam mit Chris und Tim Vanderhook, die die Seite im Juni 2011 gekauft haben, investierte er in die Musikplattform und trieb die Neugestaltung mit voran. Die Tech-Presse ist voll des Lobes und das zu gutem Recht, denn die Seitengestaltung ist wirklich verdammt schön geworden. Das Design erinnert ein wenig an Tumblr und Pinterest und wie bei dem Fotosharing-Dienst gilt für den Zugang aktuell invite-only.
Eine Tour durch das neue Myspace gibt dieses Video:

Facebook löscht Fake Accounts

Bekannterweise wollen Unternehmen mit ihren Pages auf Facebook Likes generieren. Dabei ist entscheidend, dass es sich bei Facebook-Accounts um echte Nutzer handelt.
Um zu vermeiden, dass Unternehmen wegen möglicher Fake-Accounts keine Anzeigen schalten, werden diese von Facebook jetzt ein weiteres Mal vermehrt gelöscht. Damit werden sowohl Freundschaftsanfragen von Fake-Nutzern als auch Kommentare verhindert – und für Investoren ist es leichter den Wirtschaftsfaktor des Unternehmens zu analysieren. Bereits 2010 entschloss sich Facebook dazu, einen Großteil des Nutzer-Spams – nämlich 95% - zu löschen.

Facebook launcht „Gifts“

Ein neues Tool von Facebook bietet vergesslichen Freunden eine Gedächtnisstütze. Mit Facebook Gifts wird der User an den Geburtstag seiner Freunde erinnert - und kann sich zwischen verschiedenen Geschenken entscheiden. Dafür muss er Daten wie z.B. seine Kreditkartennummer angeben. Ein weiterer Schachzug von Facebook, um an noch mehr Informationen seiner Nutzer zu gelangen.