Das Internet war in der Vergangenheit der Wilde Westen der Inhalte und der Kommunikation, befreit von vielen Regeln und Einschränkungen der physischen Welt. Aber wenn Internetnutzer, Kreative, Plattformen und Behörden gleichermaßen auf die Folgen dieser Kultur der Gesetzlosigkeit aufmerksam werden, müssen Marken lernen, in einem Bereich neuer Zwänge zu agieren.

In unserem neuen Trendreport “Think Forward” findest du Antworten auf die Frage, wie Marken am besten durch diese neuen Regeln des Internets navigieren. Der Report wird Brands in einer heutzutage sowohl von Plattformen als auch von Communities kontrollierten Welt unterstützen, und aufzeigen, wie das Verständnis dieser neuen Regeln Marken inspirieren kann, aus dem Status quo auszubrechen.

Die in Think Forward 2020 behandelten Trends sind:

Mehrwert: Das Internet ist seit langem von den Vorschriften über die Rechte an geistigem Eigentum ausgenommen. In einer sich entwickelnden digitalen Landschaft erhalten die Urheber – und ihre Inhalte – jedoch nach und nach ihre Anerkennung.

Selbsthilfe im Umgang mit Social Media: Social Media war einst ein Raum für Projektion und dem Suchen nach Anerkennung. Aber im Zuge des gestiegenen Bewusstseins für psychische Gesundheit gehen die Menschen beim digitalen Konsum einen maßvolleren Weg.

Schlechter Einfluss: Ein Influencer war früher ein Leuchtturm der Authentizität; die Rolle eines Content Creator über Social Media hat jedoch ihren Glanz verloren. Infolgedessen gibt es eine wachsende Gegenreaktion gegen die Influencer-Kultur und die Metriken, die sie antreiben.

Offene Privatsphäre: Die Menschen haben es satt, sich überwacht zu fühlen. Sie übernehmen die Kontrolle über ihre digitalen Fußspuren – um sich vor Marken, Plattformen und zunehmend auch vor ihren äußeren Bekanntenkreisen zu verstecken – in neuen sozialen Räumen.

Laufende Kommentare: Bei Social Content geht es nicht mehr um Kürze. In einer sich entwickelnden digitalen Landschaft werden Inhalte und Erzählungen auf allen Plattformen immer länger und komplexer.

Kulturelles Crossfit: Menschen waren oft gezwungen, sich isoliert mit kulturellen Interessen auseinanderzusetzen. Aufgrund der Offenheit für die Zusammenarbeit zwischen Marken und Plattformen wird Kultur jedoch auf fließendere Weise konsumiert.

Mobbie Nazir, Chief Strategy Officer bei We Are Social, kommentiert: „Im Jahr 2019 haben wir gesehen, wie sich unser Verständnis vom Internet und seinen Auswirkungen auf unseren Geist und unsere Gesellschaft weiterentwickelt hat. Infolgedessen haben Behörden, Plattformen und Internetnutzer auf der ganzen Welt begonnen, zu reagieren, ihren eigene Nutzung aktiv zu regulieren und zu überwachen, was sie für inakzeptables Verhalten halten – sowohl von Marken als auch von anderen Online-Nutzern.

Während dieser Wandel jedoch bedeutet, dass sich Marken schnell an ihr Online-Verhalten anpassen müssen, bietet er auch eine Fülle neuer Möglichkeiten des Kontakts mit dem Online-Publikum unter Nutzung von Kreativität, um ihre Markenbotschaft voranzutreiben.“

Mehr zu all diesen und anderen Trends findest du hier im vollständigen Report.