Creating in a Crisis: Wie sich Covid-19 auf das Influencer-Marketing in Deutschland auswirkt

Nichts ist so, wie es mal war. Die Welt verändert sich gerade merklich und Marketer müssen verstehen, wie sie sich in dem Chaos zurechtfinden.

Im Rahmen unserer Lockdown-Reihe hat sich We Are Social mit Influencern und Creators aus den USA, Großbritannien, Italien, Deutschland und China zusammengetan und sie zu den Veränderungen in ihrer Community, zu neuen Trends und das Verhalten von Brands interviewt. Hier erklärt euch unsere Creative Strategist Maren Meheust, wie Influencer sich aus den Bereichen Fashion & Lifestyle, Sport & Gaming, Parenting & Home deutschlandweit an die Krise mit ihrem Content und Verhalten anpassen.

Covid-19 ist anders, als alle globalen Krisen, die wir bisher erlebt haben, findet sie doch in einer digitalisierten Gesellschaft statt. Zum einen ermöglicht dies uns, dass wir mit unserer Außenwelt in Verbindung bleiben. Wir sind angeschlossen an schier endloses Entertainment und können uns zu jedem Zeitpunkt über unsere Liebsten aber auch die neusten Neuigkeiten informieren. Gleichzeitig schürt die Über-Information Ängste und Missinformation, in einem Tempo, dem noch nicht mal der Virus mithalten kann.

Immer wieder kommt die Frage auf, wie Unternehmen in dieser Zeit kommunizieren sollten - die Prognosen für die weltweiten Werbeausgaben im Jahr 2020 sind rückläufig.
Doch während Marken und Marketers erstmal vorsichtig der Situation nähern; Kampagnen komplett stoppen oder der Situation anpassen, reagieren Influencer auf die neuen Umstände in Real-Time. Auch, weil alle ihre Follower sie umso mehr jetzt brauchen und den Online-Kontakt suchen. Ein Trend, der besonders auf Facebook, Instagram und Twitter zu beobachten ist und besonders vom weltweiten Lockdown herzuleiten ist. In der Zeit, in der dieser Artikel entsteht, sind mehr als ein drittel der globalen Bevölkerung in ihren Vier Wänden, um dem Virus zu trotzen.

Influencer und Creator haben in dieser Zeit einen besonderen Stellenwert - nicht nur für Marketingkanäle, sondern auch, um im engen Kontakt mit ihren Followern zu bleiben. Ihnen zuzuhören und gleichzeitig diese auch über das Weltgeschehen aus ihrer Perspektive zu informieren und für das Thema zu sensibilisieren. Trotzdem berichten viele, dass sie derzeit finanzielle Einbußungen machen. We Are Social sprach mit drei in Deutschland lebenden Influencern aus verschiedenen Industrien, um herauszufinden, inwiefern sich ihre Arbeit verändert hat. Inwiefern die Krise Einfluss auf ihre Content Erstellung nimmt und wie Marken bestmöglich auch in ihrer Zusammenarbeit mit den Creators auf diese Veränderungen eingehen können.

Hier gibts die vollständige Präsentation:

Kontakt: sprichmituns@wearesocial.de