Snapchat ist in aller Munde – neue Anzeigenformate, die User werden „älter“, manche Menschen wurden bereits seit Monaten nicht mehr ohne den berühmt-berüchtigten Hundefilter gesichtet.

So beliebt die Plattform aber auch wird, oft heißt es noch immer, dass Snapchat für Unternehmen eigentlich keinen Sinn machen kann. Viele Marken haben schon Probleme relevante Inhalte für die „etablierteren“ Kanäle, wie Facebook, Twitter, Instagram und Co. zu erstellen, auch wenn diese es erlauben Inhalte weit im Voraus und stark adaptiert zu erstellen. Außerdem sei Snapchat zu privat, zu kurzlebig und zu wenig “greifbar”.

Snapchat ist anders – Snapchat zeigt die Dinge, wie sie sind. Kein Photoshop, nur ein paar Filter in der App selbst. Ziel dieser Filter ist aber keine Verzerrung der Realität zum schöneren, sondern zum Spaß. Oberstes Ziel eines Snaps ist es, zu unterhalten.

Wie erstellt man also Inhalte für eine solche Plattform? Zeitintensives Content-Crafting funktioniert schon mal nicht, dennoch kann man sich auf eine Sache zurückbesinnen, von der zumindest 2012 schon mal alle gesprochen haben: Storytelling.

Snapchat ermöglicht nämlich genau das: Geschichten erzählen, Inhalten einen Rahmen geben und vor allem: Jeden Tag eine neue Geschichte zu erzählen.

Um einfach selbst aus erster Hand zu sehen, welches Potential Snapchat für Unternehmen bietet, haben wir bei We Are Social Deutschland uns reingestürzt und einfach mal getestet, was man da so machen kann, als Unternehmen auf Snapchat.

1. Wir haben aus unserem Alltag erzählt

Unser Sprung zum Unternehmen auf Snapchat nahm seinen Anfang zusammen mit einer anderen großen Veränderung in unserem Office-Alltag: dem Umbau. Den haben wir zum Anlass unserer Snap-Karriere gemacht und tagtäglich dokumentiert, was in unserer Agentur so vor sich ging – von freundlichen Bauarbeitern, halbfertigen Toiletten und dem nicht zu unterschätzenden Baulärm bis hin zur Einweihung der neuen Möbel.

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Gleichzeitig wurden wir nicht müde, die Funktionen von Snapchat zu nutzen so gut es ging. Kurze Kommentare, eingefügte Emojis, Sticker und selbst gemalte Skizzen geben den einzelnen Bildern und Videos einer Story das, was Snapchat so unvergleichlich macht: Kontext – nicht zu viel und nicht zu wenig. Geofilter und Zeitangaben geben einer Geschichte mehr als nur die Information zu Standort und Uhrzeit, sondern ein tatsächliches Gefühl für das gesamte Setting.

2. Vlog away

Nicht nur interne Geschichten lassen sich wundervoll auf Snapchat dokumentieren. Die neuesten Events, ein Ausflug zur Kundenmesse oder Schulungen und Seminare sind ein guter Anlass, eine Geschichte zu erzählen und sie mit Anderen zu teilen. Solche Stories können Beides sein: Alltäglich, ohne spektakuläre Events, dafür aber mit einer gewissen Chronologie oder basierend auf Ereignissen, punktuell, mit einer durchgängigen Storyline.

Man kann es übrigens auch so machen wie wir und ein Event zum Thema Snapchat veranstalten.

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3. Sei kreativ

Geschichten sind nicht genug: Da in unserer Agentur nicht nur Geschichtenerzähler arbeiten, haben wir uns außerdem an einem eigenen Geofilter ausgelebt. So ziert den Münchner Gärtnerplatz nun ein von We Are Social kreierter Filter. Das entsprechende Tutorial zum Erstellen und Einreichen eines Geofilters bei Snapchat haben wir ebenfalls direkt auf Snapchat geteilt.

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4. Interne Kommunikation

Last but not least: Wir nutzen Snapchat auch als internen Kommunikationskanal – was genau jeden Einzelnen dazu getrieben hat, können wir aber nicht sagen. Fakt ist, dass Snapchat eine sehr informelle, schnelle und unterhaltsame Art des Austauschs bietet, die vor allem auch ganz konträr zu regulärer Bürokommunikation erfolgt. Zusätzlich eignet sich Snapchat hervorragend für Teamevents, wie zum Beispiel eine Schnitzeljagd durch den Münchner Zoo. Wie das lief, könnt ihr hier nachlesen.

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Auch Lust auf Snapchat? Wir helfen dir gerne und zeigen dir sogar, wie man zwei Filter übereinanderlegt: sprichmituns@wearesocial.net