Marissa Mayer ist der neue Yahoo CEO

Es war die Nachricht des Tages. Am Montagnachmittag erfuhren das Silicon Valley und der Rest der Welt, dass Marissa Mayer von Google zu Yahoo wechselt um dort den Chefposten zu übernehmen. Ab sofort geht es für sie los als neue CEO von Yahoo, wie die Informatikerin und 20ste Mitarbeiterin von Google in ihrem Tweet zum Wechsel ankündigte:

 

Klar, dass das Sillicon Valley diese Neuigkeit nicht unkommentiert stehen lässt. Die Statements zu ihrem Tweet machen deutlich welche Reputation die neue Yahoo-Chefin unter ihrem Kollegen genießt.

Als wäre die Nachricht an sich noch nicht genug: Für zusätzliche Faszination sorgt, dass Marissa schwanger ist und im Oktober ein Baby bekommt. Rund drei Monate nachdem sie ihren neuen Posten antritt. Laut Allthings D wusste Yahoo Bescheid, sagt allerdings, dass diese Tatsache in der Entscheidung für die Stanford-Absolventin nicht diskutiert werden musste. Diese fortschrittliche Denkweise soll nun auch in den neuen Kurs von Yahoo übergehen und Marissa Mayer dafür sorgen, dass Yahoo das angestaubte Image los wird, das User zu ironischen Kommentaren im Netz verleitet.

Mundpropaganda in Social Media beeinflusst Kaufverhalten

Soziale Netzwerke haben Einfluss auf das Kaufverhalten der Konsumenten. Was ein Freund empfiehlt, könnte in Kürze auch im eigenen Einkaufskorb liegen. Mit 39 Prozent der Internetnutzer empfehlen etwa vier von zehn Menschen Produkte über Social Media Kanäle. Die Bundesrepublik liegt dabei etwas zurück mit nur 19 Prozent.

Dieser Weg der Vermarktung wird immer wichtiger. Ohne kontinuierliches Engagement von Seiten der Unternehmen läuft es aber nicht. Nur wenn ein Produkt sich durchgehend spannend präsentiert, bleiben die Fans erhalten und geben Empfehlungen an neue Konsumenten weiter.

Wie man erfolgreich Mundpropaganda im Internet erreicht, hat die Kampagne von Penaten gezeigt.

LinkedIn hat seine Homepage einfacher gestaltet

Für seine zahlreichen Nutzer hat LinkedIn an der Navigation seiner Homepage gearbeitet, die nun einfacher zu bedienen ist. Relevante Jobinfos und Updates sollen damit leichter zugänglich sein. Was hat sich geändert?

Das Design ist neu, vereinfacht angelegt und moderner gestaltet. Die relevantesten Updates werden an der Spitze des Feeds aufgeführt - so muss man weniger Zeit für die Suche aufwenden und verpasst nichts. Auch der Stream wurde optimiert durch bessere Visualisierung und die kontinuierliche Versorgung von Updates aus dem Netzwerk.

Twitters offene Infrastruktur passé?

Mit der Abkehr von der bisherigen Ausrichtung von Twitter als offene Infrastruktur hat der Micro-Bloggingdienst sich den Ärger seiner Power User zugezogen, weshalb sich nun die Frage stellt welchen Stellenwert diese Power User im Vergleich zu den Mainstream Usern für Twitter einnehmen. Martin Weigert von Netzwertig meint, dass Twitter sich diese Transformation leisten kann und die Mainstream-Nutzer genügen um den Dienst über Werbeeinnahmen zu finanzieren, sein Kollege Karsten Werner zweifelt nun daran. Denn die Statistiken und Auswertungen zu den Nutzern kommen von Twitter, Datenerhebungen eines unabhängigen Anbieters sprechen eine andere Sprache. Entgegen des Rückschlusses von Twitter auf seine Nutzer, die den Mainstream bei ordentlichen 90 Prozent ansiedeln meint dieser, dass der Mainstream nur 58 Prozent ausmacht. Tatsache ist: Die Nutzerstruktur von Twitter wird nirgendwo umfassend abgebildet: Mainstream oder Avantgarde? Echter Nutzer oder automatisierter Twitterer? Zweit- bis Drittaccount bzw. Karteileiche? Eine klare Trennung wäre für die eindeutige Bestimmung der werberelevanten Zielgruppen und für eine Prognose der wirtschaftlichen Zukunft von Twitter aber notwendig. Abzuwarten bleibt, inwieweit sich mögliche Werbepartner engagieren werden, da eindeutige Aussagen über die Werbewirksamkeit noch nicht getroffen werden können.

Die Frage nach der wirtschaftlichen Entwicklung von Twitter bleibt also bestehen und kann nicht abschließend beantworten werden. Sollte das kalifornische Unternehmen allerdings tatsächlich einen Börsengang anstreben, ist sie spätestens dann wieder auf dem Tisch.

Ist Deutschland zu langsam für Web 2.0?

Wenn man dem Blogger André Vatter Glauben schenken möchte, hinkt Deutschland der Entwicklung der digitalen Welt in den USA meilenweit hinterher. Diese ist dort Normalität und hat nichts zu tun mit der Funktion von Social Media als Werbekanal, Absatztrichter, PR-Arm oder Marketingfragment. Stattdessen hat sich dort seit Jahren ein digitales Ökosystem entwickelt, das geprägt ist von einem selbstverständlichen Umgang mit Facebook, Twitter, Google+, Pinterest und Co. Die analoge, digitale und soziale Welt nehmen denselben Stellenwert ein und stehen so stellvertretend für ein ganzheitliches Konzept. Dabei scheint den Digital Natives im Westen und den Kids und Karrieristen im Osten klar zu sein, dass früher oder später neue Technologien folgen werden, die die derzeitigen Entwicklungen von Social, Mobile und Local ablösen könnten.

Während hierzulande die Frage nach dem Hype Charakter noch unbedingt geklärt werden will, wird sie dort mit einem lässigen „und wenn schon“ beantwortet. Schlagwörter wie Relevanz, Wertigkeit und Strategie gehören in den USA zum Alltag. In Deutschland bleibt man an Überlegungen hängen, inwiefern diese für das Unternehmen und den Nutzer von Bedeutung sein könnten. Betrachten wir die Erfolgsformel des Autors die lautet: Change, Data und Trust, müssen im Rahmen eines integrierten Ansatzes Prozesse neu überdacht werden, wenn ein Unternehmen Social Media nutzen möchte.

Die Social Media Bühne muss sich backstage spiegeln, es muss unterbrechungsfreie Weiterleitungen geben, andernfalls erscheint dem Nutzer jede Netzwerkbemühung als groteske Scharade. (André Vatter)

Schön auch zu sehen an dem alten und weitläufig bekannten Beispiel von Vodafone. Die Kampagne mit dem Thema die Macht des Social Webs, bescherte der Bloggerin Frau Schnutinger das digitale Aus. Wenn Nutzerinteressen nicht im Vordergrund stehen, bleibt der Social Media Ansatz mehr Schein als Sein.

Beim Thema Datenschutz ist die Debatte in Deutschland noch am kochen, in den USA dagegen wird mit persönlichen Daten schon lange nicht mehr so geizig umgegangen. Durch Friendly-Apps, z.B. Usher erhalten Unternehmen wie MicroStrategy Zugang zu privaten Informationen. Und keinen stört's.

Facebook: Neues Feature bei Postings

Genauso wie Privatpersonen auf Facebook können auch Seitenbetreiber ihre Posts jetzt mit Location Tags versehen. Auf diese Weise fallen Posts im News Feed leichter auf und könnten sich positiv auf den Edge Rank auswirken.

Ebenfalls interessant ist, dass Facebook ein Feature für Unpublished Posts entwickelt hat. Diese erscheinen nicht in der Timeline oder im News Feed, können aber mit Ads promoted werden. Vorher wurde mit der Erstellung von Page-Post Ads automatisch im News Feed der Fans gepostet. Jetzt können Page Post Ads für eine frei wählbare Zielgruppe angezeigt werden, wenn es sich um Posts handelt, die für bereits existierende Fans nicht relevant sind. Flexibilität, ein höheres Engagement und erweiterter sozialer Kontext sind Vorteile bei der Verwendung von Page Post Ads.

Auf Smartphone folgt Geniusphone

Laut Scobleizer hat das Zeitalter von Mobile 3.0 begonnen. Bei Mobile 1.0 handelte es sich um Handys die man primär für Gespräche verwendete. Die Nutzer der Generation 2.0 wetzen mit dem Zeigefinger über den Touchscreen ihrer Smartphones um von App zu App zu springen. Doch nun kommt das Mobile 3.0. Aus den Qualcomm Labs basiert es auf Gimbal und Berührungen werden quasi hinfällig. Denn mit Hilfe kontextbezogener Daten kennt unser Mobile Informationen über uns die in die Tiefe gehen und ist als Begleiter stets Up-to-Date was wir gerade machen oder brauchen! Das Video von Gimbal fasst die wichtigsten Punkte zusammen: