Diese Woche bringt Instagram ein Feature an den Start, das man fast schon als lebensverändernd bezeichnen könnte, und nein, das ist keine Übertreibung – aber… es gibt einen Haken. X hat seine KI-Video-Tools weiterentwickelt, YouTube öffnet sein Likeness-Detection-Tool für mehr Nutzende und Meta verschärft die Maßnahmen rund um die Überwachung von Links.
Währenddessen bereitet sich Hannah Montana mit dem Release des Trailers für ihr 20-jähriges Jubiläums-Special auf ihr Comeback vor. Und auch das Beckham Familiendrama geht weiter, diesmal bringt der jüngste Sohn Cruz die Dinge ins Rollen, im wahrsten Sinne des Wortes. Mehr Social-Media-News gibt’s hier.
Instagram testet Links in captions
@itstravelod via Threads
Das dürfte für Social Media Manager:innen weltweit wie Musik in den Ohren klingen: Instagram führt Links in Bildunterschriften ein. Okay, kurz durchatmen, hier kommt der Haken. Die Funktion steht nur ausgewählten Meta Verified Abonnent:innen zur Verfügung und es können maximal 10 Links pro Monat hinzugefügt werden. Trotzdem ein vielversprechendes Update mit kleinen Einschränkungen.
Das KI-Tool Grok von X hat in den letzten Wochen für viele Schlagzeilen gesorgt, diesmal jedoch aus einem deutlich positiveren Anlass. X hat den Video-Generierungsprozess von Grok überarbeitet, sodass Nutzende jetzt mehrere Bilder auswählen können, um daraus eine Videoszene zu erstellen. Die Videos können bis zu 30 Sekunden lang sein und es lassen sich bis zu sieben Bilder hochladen.
Facebook bietet Creators künftig mehr Möglichkeiten, mit Reels Geld zu verdienen. Über das neue „Self-Serve Affiliate Program“ können Creator:innen aus einer Vielzahl von Produkten wählen und durch deren Bewerbung direkt in ihren Reels Provisionen verdienen. Wer bereits beim professionellen Programm von Facebook angemeldet ist, findet das Tool im Professional Dashboard. Aktuelle Markenpartner im Programm sind unter anderem Amazon und Shopee. Wichtig: Da es sich um Branded Content handelt, sollte das Label für bezahlte Partnerschaften immer gesetzt sein.
YouTube weitet den Einsatz seines Likeness-Detection-Tools aus
Image credit: YouTube
YouTube weitet den Zugriff auf sein Likeness-Detection-Tool deutlich aus. Zur Erinnerung: Das Tool nutzt Gesichtsscans und amtliche Ausweise, um die Plattform auf Deepfakes oder unbefugte Uploads zu scannen und Betroffene sofort zu benachrichtigen. Was als Testlauf für eine kleine Gruppe von Creators begann, steht nun auch Regierungsvertreter:innen, Journalist:innen und politischen Kandidat:innen zur Verfügung, um deren digitale Identität besser zu schützen.
Meta rüstet beim Messenger in Sachen Sicherheit auf, um Nutzende vor dubiosen Links zu schützen. Das neue Safe Browsing Tool warnt vor potenziell gefährlichen Inhalten und soll den Klick auf die Falle im Idealfall komplett verhindern. Da Meta den Schutz nicht einfach ungefragt auf allen Geräten installieren kann (Datenschutz), haben die Engineers ein cleveres System entwickelt: Durch eine Kombination aus On-Device-Abfragen und externen Datenbanken entsteht ein Sicherheitsnetz, das Nutzer:innen schützt, ohne deren private Daten direkt auf die Meta-Server zu übertragen.