Digital 2021: Wie digital ist Deutschland?

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Am 27. Januar hat We Are Social gemeinsam mit Hootsuite den Digital 2021 Report veröffentlicht und damit aufgezeigt, dass vernetzte Technologien im vergangenen Jahr zu einem noch wichtigeren Teil des Lebens der Menschen geworden sind, wobei Social Media, E-Commerce, Streaming-Inhalte und Videospiele in den letzten 12 Monaten alle ein signifikantes Wachstum verzeichneten.

Wie sieht es im deutschen Markt aus? Welchen Einfluss hatte die Pandemie? We Are Social und Hootsuite können euch heute die Zahlen für Deutschland präsentieren. Wir haben in diesem Blogpost einmal für euch die wichtigsten Veränderungen gegenüber dem globalen Markt zusammengefasst. Research & Insights Managerin Kyriaki Papadopoulos und Junior Strategist Mona Patzig haben gemeinsam Key Takeaways und Trends aus Deutschland gesammelt.

Doch noch nicht so Mobile

In Deutschland ist der Desktop-Zugriff und die Desktop-Nutzung immer noch sehr präsent, insbesondere wenn es um Traffic und Lead-Generierung geht.Höhere Desktop- (84%) und Tablet-Nutzung (53%) gegenüber dem Rest der Welt.

Auch der meiste Web-Traffic kommt in Deutschland vom Laptop/Desktop. Global gesehen ist auch hier das Smartphone Trafficlieferant Nummer eins.

Diese Präferenz zeigt sich auch im Kaufverhalten. Hierzulande kaufen die Menschen seltener etwas über Smartphone.

Die Deutschen sind weniger auf Facebook und Co.

Soziale Medien werden in Deutschland etwas weniger zu Arbeitszwecken genutzt. Die Deutschen benutzen Facebook und Co. also um mit den Freunden und Verwandten in Verbindung zu bleiben. Auch die Unterhaltung spielt in der Nutzung von Social Media in Deutschland eine große Rolle.

Wir verbringen täglich weniger Zeit mit sozialen Medien und nutzen das Internet am Telefon im Allgemeinen Vergleich mit der Welt ca. eine Stunde weniger am Tag als der Rest der Welt.

Soziale Medien werden auch etwas weniger für berufliche Zwecke genutzt. Im Vergleich nutzen andere Länder zu 40 % Soziale Medien für den Beruf in Deutschland nur 25%.

Keine Überraschung gibt es auf den ersten fünf Plätzen der Netzwerke. Im Vergleich mit der Welt ist aber Pinterest und Twitter ein bisschen höher in der User-Gunst angesiedelt.
(Rang 6 und 7) lokal vs. global (Rang 14 und 16)

In Deutschland scheinen LinkedIn (männlich DE: 62% vs. global: 57%) und Twitter (männlich DE: 82% vs. global: 69%) stärker von Männern dominiert zu werden als in anderen Ländern.

Wir suchen und wollen sofort etwas sehen

Die Menschen in Deutschland scheinen visuelle Medien für Recherchezwecke zu bevorzugen, Sound-gesteuerte Medien werden meist zu Unterhaltungs-/Aktualisierungszwecken genutzt (Musik-Streams, Radiosender)

Betrachtet man die YouTube-Suchanfragen, scheint die Pandemie in Deutschland einen höheren Einfluss gehabt zu haben als im weltweiten Vergleich (Suchanfragen, die darauf hindeuten: Live, working out, Corona). In Bezug auf Gaming-bezogene Suchen war Fortnite in Deutschland sehr präsent.

Neben konventionellen Suchmaschinen (98%) suchen Menschen nach Markeninformationen in sozialen Medien (26%), Sprach- und Bildsuchen sind weniger relevant in Deutschland als in anderen Ländern.

Radio weiterhin ein wichtiger Faktor

Wenn es um Tonträger geht, wird das Rundfunkradio bevorzugt (mehr als Podcasts 26% lokal vs. 44% global). Musikstreams und Radiosender scheinen in Deutschland immer noch die breite Masse zu erreichen und wichtiger Bestandteil zu sein als im Rest der Welt.

Obwohl Videoinhalte generell relevant sind (85%), sind Vlogs in Deutschland nicht so wichtig (20% DE vs. 51% global)

Der Deutsche sucht erst nach dem besten Preis bevor er kauft

In Deutschland scheinen die Menschen eher preisbewusst zu sein. Nach Suchmaschinen (71%) sind Preisvergleichsseiten für die Markenrecherche am beliebtesten (DE:42%, global: 31% auf Platz 5) und übertreffen Social Media für die Markenrecherche (DE 26% vs. global 45%).

Hier gibts den vollen Report:

Digital 2021 Germany (January 2021) v01 from DataReportal

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